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Italien ist das Land der vielen Dörfer, jedes davon rühmt sich einer Besonderheit, oft vom örtlichen Fremdenverkehrsbüro übertrieben, auf der Insel Elba habe ich oft den Eindruck gehabt, dass das genaue Gegenteil passiert, vor allem was die Mineralogie angeht. 

Wer schon die wichtigsten Mineralienmuseen der Welt besucht hat, und ich meine auf allen Kontinenten, von Australien bis zu den Vereinigten Staaten, von Nord Europa bis weiter als den Ural, wird die Gelegenheit gehabt haben, auf Kristalle, die von unserem Elba kommen, zu stoßen. Für diejenigen, die nicht darüber informiert sind, möchte ich klarstellen, dass die Insel zwei unterschiedliche geologische und mineralogische Zonen beherbergt und von höchstem wissenschaftlichem und ästhetischem Wert: im Osten die Mineralisierung des Eisens, im Westen die Kristalle der Pegmatite des Monte Capanne. Obwohl die wissenschaftliche Gemeinschaft und die Sammler aus aller Welt nicht erst seit heute die Insel Elba als eine der interessantesten mineralogischen Gebiete kennen, sind die Versuche, auf der Insel ein mineralogisches Museum errichten, das diesen Namen auch verdient, immer schwierig gewesen, bruchstückhaft und flüchtig. Einen großen Teil der Verantwortung haben wir Elbaner, traditionell geteilt und abgeschottet, wie es nur in der Toskana vorkommen kann, so dass bei der Volksabstimmung von 2014, einberufen um die acht Gemeinden zu vereinen, haben die 29.000 Bewohner beschlossen, jeder für sich selbst zu bleiben.

Insel Elba, Mineralien, Italien, San Piero

Aber in den letzten Jahren haben ein paar lobenswerte Initiativen begonnen mit der Liebe für unsere Mineralien im Mittelpunkt, eine im Osten (Mineralienpark des Eisens mit dem Mineralienmuseum) und eine im Westen (MUM, das Mineralienmuseum, über das wir in diesem post reden): in den gleichen Stätten, wo man seltene und wertvollen Kristalle gefunden hat und sie weiter findet, sind Strukturen entstanden um diese Schätze der Natur zu besichtigen und würdigen. Das MUM, Mineralien Museum Luigi Cellari ist das neueste. Es befindet sich in dem kleinen Dorf von San Piero, 230 Meter über dem Meer und wenige Minuten mit dem Auto von Marina di Campo . Es ist Eigentum der Gemeinde und wird von der Kooperative Pelagos betrieben, die angeführt wird von Giuseppe, einem begeisterten Vierzigjährigem der gemeinsam mit den anderen Mitgliedern versucht, Unternehmertum und Liebe zu seinem Land zu vereinbaren. Die Kooperative betreibt nicht nur das Museum, sondern organisiert auch Führungen, zu Fuß oder auf dem Rücken von Eselchen, in die Gebiete, wo die ausgestellten Mineralien gefunden wurden, es ist zu sagen, dass die wichtigsten Vorkommen sich um Umkreis von etwa zwei Kilometer vom Museum befinden. Auch der Besuch der noch aktiven Granitsteinbrüche ist interessant.

Insel Elba, Mineralien, Toscana, San Piero

Das nicht sehr große, aber hochwertige Museum befindet sich genau gegenüber der romanischen Kirche von San Niccolò, ein anderes Schmuckstück, diese Mal architektonisch. Von den ausgestellten Stücke verdient jedes einzelne besondere Beachtung. Von allen Mineralien nimmt der Elbait die erste Stellung ein.ein eleganter Turmalin, der zum ersten Mal 1825 auf Elba entdeckt wurde, wie andere Kristalle von hier hat er die Besonderheit, Lithium zu enthalten. Die Kristalle des Elbait sind meistens polychrom, besonders flaschengrün, gelb, rosa bis zum schwarz. Die vollständigste Sammlung befindet sich im Museum für Mineralogie und Lithologie der Universität von Florenz, zum größten Teil von einem so gelehrtem wie vielseitigem elbanischen Sammler, einem gewissen Raffaello Foresi, überlassen. In den Vorkommen findet man, zusammen mit den Turmalinen, eine ungewöhnliche Menge von anderen seltenen Kristallen, zwischen allen die langen und perfekten farblosen Berylle, manchmal mit Einschlüssen von schwarzen Nadeln aus anderen Mineralien, oder von einem intensiven smaragdgrün in der Varietät des Aquamarin, oder aus einem kristallinem Rosa, in diesem Fall Morganit genannt. Lang ist die Liste der Kristalle, die zum ersten Mal in diesen weißen Adern des elbanischen Granits entdeckt wurden, manche recht schwierig mit bloßem Auge wahrzunehmen. Aber das Erstaunlichste ist, auf dem selben Muttergestein eine große Vielfalt von Mineralien in unterschiedlichen Farben und Formen eingesetzt zu sehen, als ob sie lebendige Organismen wären, die einer im anderen und überlappend entstehen, wunderbar harmonisch und perfekt.

Insel Elba, Mineralien, San Piero, Toskana

Der unermüdliche Giuseppe und sein Team haben noch Arbeit zu tun, aber sie haben schon ein Labor vorbereitet, wo es möglich ist, Kristalle und Gesteine aus der Nähe zu beobachten und zu manövrieren.Erklärende Bildschirme mit Tough Technologie sind im Anzug, eine grafische Information die zur Avantgarde gehört und wissenschaftlich unanfechtbar ist.. Sie bezahlen nicht, sie haben vor, im Garten der alten Schule einen botanischen Pfad einzurichten mit Blumen und einheimischen Pflanzen. Die schöne Sammlung ist zum größten Teil von zwei Sammlern/ Forschern gespendet worden, die richtige internationale Autoritäten sind, was diese Art von Mineralien angeht, sie haben für viele Jahre in der Umgebung des Museums gegraben und wenn es Giuseppe gelingt, die Finanzierung für neue Schaukästen zu finden, sind andere Spenden schon bereit! Zur Ehre des kleinen Dorfes, das es beherbergt, ist das Museum einer bekannten Persönlichkeit von San Piero gewidmet, Luigi Celleri. Über diese Persönlichkeit könnte man mehr als einen post schreiben, es handelt sich nicht um einen der zahlreichen Akademiker und Wissenschaftler, die die Pegmatitadern des Monte Capanne regelmäßig besuchen und die dem Museum einen Glanz von angesehener Internationalität gebracht hätten, sondern um einen ganz besonderen Mann aus dem Volk, geboren und gestorben in San Piero, der sich in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts auf die Suche nach Mineralien spezialisiert hatte und der, finanziert von wichtigen Sammlern, vor allem Raffaello Foresi,einem Elbaner von der Herkunft und Florentiner aus Wahl, einige besondere Stücke ausgegraben hatte. Aber die Tatsache, die mir vor allem das Herz öffnet ist, dass das Museum von San Piero und das von Rio Marina von begeisterten Personen geführt wird, die aktiv und freundschaftlich zusammen arbeiten, ein seltenere Sache als die kostbaren, perfekten und wunderschönen elbanischen Turmaline.

Graziano Rinaldi

Für Informationen besuchen die die Webseite www.museomum.com,

interessant und gut gemacht

 

JEDEN TAG GEÖFFNET/ DAILY OPEN

vom 15 März bis 15 April / from 15th march to 15th april:

16.00/20.00*

vom 16 April bis 31 Mai/ from 16th april to 31st may:

11.00/13.00 16.30/20.30*

vom 1 Juni bis 15 September/ from 1st june to 15th september:

11.00/13.00 16.30/20.30 21.30/23.30

vom 16 September bis 2 November/ from 16th september to 2nd november:

11.00/13.00 16.00/20.00*

*Montags geschlossen/ monday: day off

Eintrittskarte MUM 3,00 Euro/ ticket to MUM 3,00 Euro

nur nach Reservierung/ under reservation only:

Besichtigung des Museums mit Führer: Montag/Mittwoch/Freitag/- 5

EuroSonntag

Guided tour of the museum: Monday/wednesday/friday/sunday- 5 Euro

Ausflug zu den mineralogischen Plätzen von San Piero: Montag und Mittwoch

9.00Uhr Vollpreis Euro 10.00- ermäßigt Euro 6.00

Visit to the mineralogical sites of San Piero: monday and wednesday from

9am- full price Euro 10.00- reduction Euro 6.00

Naturalistischer Ausflug: Sonntag 16.00 Uhr 16.00 Euro Vollpreis- ermäßigt

Euro 8.00

Nature trail: sunday from 4pm- full price Euro 16.00- reduction Euro 8

Wandern mit den Eseln: Donnerstag 16.00Uhr Erwachsene Euro 25.00- Kinder

und Jugendliche Euro 8.00

Trekking with the dunkeys: thursday from 4pm- adults Euro 25.00- kids Euro

15.00

nur nach Reservierung/ under reservation only

astronomischer Abend: Freitag/Astronomical evening: friday

Euro 5.00

Orientierungslauf: Samstag/ Orienteering: saturday

Euro 5.00

Besuch der noch aktiven Granitabbaustätten: Montag Euro 5.00

Visit to the still activ granite quarries: monday Euro 5.00

Eintrittskarte für das Museum mit eingeschlossen

MUM Via Cavour 73, San Piero in Campo/ Isola d’Elba (LI)

T + 39 393 8040990/ info@museomum.it





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