Das Tal Valle di Lazzaro, auf der Insel Elba, ist heute zwar ein Wohngebiet direkt an der Stadt Portoferraio, aber im Jahr 1988, als Meister Luciano Regoli beschloss, den Ort als Heimstatt und Atelier zu übernehmen, war es noch (in der Oberseite) ein landwirtschaftliches Tal, von bewaldeten Hügeln umgeben.
Der Maler, aus Rom, wo er seine Jugend zusammen mit dem Bruder Fotografen verbrachte, im Schatten der größten Kapitolinischen Renaissance und Barock-Werke, beschloss, eine kleine Ruine gerade auf der Talspitze wieder aufzubauen, wo die wenige Gartenländer sonst schnell vom Wald wieder bedeckt gewesen wären.
Ein einziges bescheidenes Zimmer, umgeben von der Schönheit und der Stille des elbanischen Landes: das wurde die informelle Lage einer echten Malschule.
Luciano Regolis Mundpropaganda und sein Geschick machten den Rest, so dass in ein paar Jahren viele Talente durch diese einzigartige künstlerische Erfahrung gingen.
Die Erzählung im Video gibt eben einen Querschnitt von Elba als Inspirationsort, eine gemeinsame Liebe zur Schönheit des Landes und der Bildforschung.
Heutzutage setzt die Schulerfahrung im Malstudio von Luciano Regoli fort, der in das historische Zentrum von Portoferraio umzog. Die alte, kleine Ruine ist aber noch da, am Anfang des Valle di Lazzaro, von Sträuchern überholt und von den Waldbewohnern besucht, die jetzt die einzigen Besitzer sind.

Graziano Rinaldi





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