Eine der Hauptfiguren des elbanischen Frühlings ist der süße Duft des Ginsters.
Der Ginster ist eine Pflanze, die gut dem trockenem Klima der Insel Elba widersteht.
Wie die anderen Arten seines Stammes ist der Dornenginster mit zwei Arten auf der Insel vertreten, von den Einheimischen achtlos „pruno caprino“ genannt, er passt sich gut an das von Feuern heruntergekommene Gelände an, an felsige und sonnige Plätze, auch die salzigen Winde hindern ihn nicht daran, mit leuchtenden Blüten zu explodieren.
Es sind alle Hülsenfrüchte, ihre Frucht ist also eine Schote, esst aber die Samen nicht da sie giftig sind!
Kurze Zeit nach dem Dornenginster, in den Monaten April und Mai, blüht auf der Insel auch der spanischer Ginster, mit seinen tiefen Wurzeln passt er sich an jedes Gelände an und befestigt es, vorausgesetzt, dass es keine Feuchtigkeit speichert.
Im Unterschied zum Dornenginster, eng verbunden mit der Küstenzone des Mittelmeers, stößt der spanische Ginster bis zum Apennin vor, auf 1400 Meter. Auf dem Ätna findet man ihn auch auf 2000 Meter Höhe.
Ein Ginster aus hügeliger und bergiger Umgebung wächst auch spontan auf dem Monte Capanne.
Es ist der Köhlerginster, mit typisch gefurchten und eckigen Ästen. Er nennt sich Köhler, das die schlechte Brennbarkeit der Pflanze ihnen erlaubte, sie als oberste Abdeckung ihren Holzhaufens zu benützen, das langsam brennend Kohle von bester Qualität geworden wäre.
Ebenfalls auf dem Monte Capanne bemalt ein anderer Ginster, von unzweifelhaft anderer Haltung, den grauen Granit des Berges mit spektakulären gelben Kissen, stachelig und undurchdringbar bieten sie kleinen Tieren und Pflanzen, die sonst zur einfachen Beute von Wildschweinen und Mufflons geworden wären einen letzten Zufluchtsort.
In diesem kurzen Video ein paar Lichtblicke in den Frühling der Insel!





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